Mit dem Namen Kawasaki verbinden viele in erster Linie den gleichnamigen Schwerindustriekonzern aus Japan, doch mit dieser Firma haben Kawasaki Sneakers bzw. Kawasaki Footwear bis auf den Namen nichts gemein. Trotz des asiatisch anmutenden Namens kommt die Firma aus Dänemark und war von der Idee getrieben, auf der ISPO 1972, dem Gründungsjahr von Kawasaki Footwear, den perfekten Badmintonschuh zu finden. Die ISPO ist die internationale Fachmesse für Sportartikel und –mode und auf dieser stoßen die Gründer von Kawasaki Sneakern auf die Produkte einer tschechischen Turnschuhvereinigung. Trotz der herrschenden Gegensätze der beiden politischen Blöcke in der Welt, dem kapitalistischen Westen mit Dänemark und Tschechien als Teil des kommunistischen Ostens, gelingt es Kawasaki, eine Kooperation zu vereinbaren.
22.05.2012
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Kawasaki Footwear erobert die Sportplätze
Von Skandinavien aus beginnt schließlich die Erfolgsstory von Kawasaki Footwear. Zunächst als reiner Sportschuh auf den Badmintonplätzen Skandinaviens werden Kawasaki Schuhe in den 1980er Jahren bereits in einer Vielzahlen von Diskotheken ausgemacht bis in den 90er Jahren der endgültige Durchbruch gelingt: Kawasaki Sneaker erhalten Einzug in das Arbeitsleben! Was sich hier als Erfolgsgeschichte liest, war mit einigen Stolpersteinen versehen. So hielt zwar die Kooperation zwischen der tschechischen Produktionsstätte und dem dänischen Vertrieb trotz der politischen Gegensätze, doch mit dem Fall des Eisernen Vorhangs kam diese Kooperation aufgrund diverser Probleme und Differenzen zum Erliegen.
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